Selenskyj verhängt Sanktionen gegen Hersteller russischer ballistischer Raketen sowie Zulieferer von Waffenkomponenten

Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat Sanktionen gegen Unternehmen und Einzelpersonen, die bei der Produktion russischer ballistischer Waffen helfen und die den russischen Rüstungsunternehmen Ausrüstung und Komponenten für Drohnen, militärische Luftfahrt, Panzertechnik und Raketen liefern, verhängt.

Dies das Präsidialamt mit.

Das erste Sanktionspaket umfasst demnach 51 Einzelpersonen und 44 juristische Personen, die an der Herstellung ballistischer Raketen, mit denen Russland kritische und zivile Infrastruktur angreift, ukrainische Städte und Gemeinden beschießt und Menschen tötet, beteiligt sind. Es handelt um die wichtigsten Unternehmen, welche Rohstoffe und Ausrüstung für die Herstellung von Langstreckenwaffen wie Raketen der Typen Iskander, Kalibr, Ch-101 und Kinzhal produzieren und liefern.

Auf der Sanktionsliste stehen außerdem 32 russische Staatsbürger und 35 Unternehmen.

„Wir identifizieren systematisch Unternehmen, die an der Herstellung russischer ballistischer Raketen und anderer Waffen beteiligt sind, und verhängen Sanktionen gegen sie. Dies soll die Fähigkeit der russischen Rüstungsindustrie, Waffen zu produzieren, erheblich schwächen“, sagte der Berater des Präsidenten für Sanktionspolitik, Wladyslaw Wlasjuk.