Drohnen attackieren Chemiewerk „Azot“ in Region Perm

fotos

Am Freitagmorgen, dem 23. Oktober, griffen Drohnen das russische Chemiewerk Azot in der Region Perm an.

Darüber berichtete der Oppositionstelegram-Kanal ASTRA.

Laut einer OSINT-Analyse von ASTRA steht das Azot-Werk in Beresniki (Region Perm) nach dem Drohnenangriff in Flammen.

Der tägliche Bericht des russischen Verteidigungsministeriums über die Zerstörung von 443 Drohnen über russischem Territorium in der vergangenen Nacht erwähnt den Einsatz der Luftverteidigung in der Region Perm.

Am 11. September hatte ASTRA bereits über einen früheren Angriff auf Azot berichtet.

Das Werk, eine Niederlassung von Uralchim in Beresniki, ist der Rechtsnachfolger des Chemiewerks Beresniki und produziert Ammoniak, Salpetersäure, Ammonium- und Kaliumnitrat, Harnstoff, Nitrit-Nitrat-Salze und weitere chemische Produkte.

Salpetersäure wird von Unternehmen des Militärindustriekomplexes zur Herstellung von Sprengstoffen und Schießpulver verwendet, insbesondere vom Schießpulverwerk Perm, dem Solikamsker Werk „Ural“, dem Chemiewerk Alexejski und dem Oleumwerk Bijsk.

2.500 Menschen sind bei Azot beschäftigt.