Sybiha: solange Putin ukrainische Zivilbevölkerung terrorisiert, hat er am Verhandlungstisch mit Trump und Xi nichts zu suchen
Solange der Kremlchef Wladimir Putin den Terror gegen die Zivilbevölkerung der Ukraine fortsetzt, hat er am Verhandlungstisch mit US - Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping nichts zu suchen, schreibt der ukrainische Außenminister Andrij Sybiga auf X.
„Ein trilaterales Treffen der Staatschefs der Ukraine, der USA und Russlands könnte helfen, den Krieg möglichst schnell zu beenden. Ein trilaterales Treffen der Staatschefs Russlands, Chinas und der USA würde nur das Gegenteil bewirken – es würde Putin zu einer Verlängerung des Krieges ermutigen“, so Sybiha.
Die Einladung Putins zu einem solchen Treffen würde ihm einen Status gewähren, den er nicht verdiene.
„Er ist kein Weltführer – er ist ein Kriegsverbrecher“, betonte der Außenminister.
Das Einzige, was ihm das Recht geben könnte, an einem Tisch mit Trump und Xi zu sitzen, wäre ein ernsthafter Schritt in Richtung Frieden, zum Beispiel seine Zusage zu einer Waffenruhe noch vor einem solchen Treffen. „Stattdessen sehen wir das Gegenteil – die Verschärfung des Terrors gegen die Zivilbevölkerung“, so Sybiha.
Nach Medienberichten soll Russlands Präsident Putin ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping vorgeschlagen haben, um über ein Ende des Kriegs in der Ukraine zu verhandeln. Der Kreml bestätigt Gespräche über ein Treffen am Rande des APEC-Gipfels Mitte November in Shenzhen.