Litauen friert Vermögenswerte russischer Oligarchen Fridman und Usmanow ein
Litauen hat im Rahmen seines nationalen Sanktionssystems Vermögenswerte der russischen Oligarchen Michail Fridman und Alischer Usmanow eingefroren.
Dies teilt der litauische Außenminister Kęstutis Budrys auf X mit.
Die Streichung der beiden russischen Oligarchen von der EU-Sanktionsliste sei demnach ein „falsches Signal“.
„Der Krieg des Kremls gegen die Ukraine wird von mächtigen Interessen unterstützt, die weiterhin von der russischen Aggression profitieren und sie fördern. Die Streichung zweier einflussreicher russischer Oligarchen von der EU-Sanktionsliste ist ein falsches Signal. Litauen ergreift Maßnahmen und wird nicht wegschauen. Heute haben wir Vermögenswerte von Michail Fridman und Alischer Usmanow im Rahmen unseres nationalen Sanktionssystems eingefroren“, so Budris.
Er rief dazu auf, den Sanktionsdruck auf Russland und jene, die ihren Krieg gegen die Ukraine unterstützen, zu erhöhen.
Die Europäische Union hat nach wochenlangen Verhandlungen ihre Russland-Sanktionen bis September 2029 verlängert und gleichzeitig die milliardenschweren Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman von der schwarzen Liste gestrichen.
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