Selenskyj: vier russische Su-34-Jagdbomber zerstört, zwei weitere beschädigt
Die Verteidigungskräfte der Ukraine haben in der Nacht zum 15. Oktober vier russische Kampfflugzeuge des Typs Suchoi Su-34M auf dem Militärflugplatz Borisoglebsk in der Region Woronesch zerstört und zwei weitere beschädigt.
Dies teilt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Facebook mit.
„Die Russen nutzten sie zum Terror gegen unsere Leute. Genau diese Kampfjets waren für neue Angriffe auf die Ukraine vorbereitet und mit Bomben ausgerüstet“, so Selenskyj.
Er bestätigte, dass beim Angriff „Neptun“- Marschflugkörper eingesetzt wurden.
Es seien zudem „Langstrecken-Sanktionen“ gegen Einrichtungen für Lagerung und Steuerung von Kampfdrohnen in der russischen Region Orjol eingesetzt worden. ‚Im Schwarzen Meer wurde ebenfalls ein Ziel getroffen‘, fügte er hinzu.
Dies seien unsere gerechten Antworten auf den gesamten russischen Terror gegen die Ukraine. „Russland zieht den Krieg in die Länge, deswegen werden unsere Langstreckenoperationen fortgesetzt‘, betonte der Präsident.
Die russische Luftwaffe setzt Su-34-Jagdbomber für den Abwurf von Gleitbomben, vor allem gegen Städte im frontnahen Hinterland ein. Die Bomben werden aus grosser Höhe und Dutzende Kilometer entfernt abgeworfen, wodurch Russlands Kampfjets meist außerhalb der Reichweite ukrainischer Flugabwehrsysteme bleiben.
Nach Angaben des ukrainischen Militärs setzt Russland durchschnittlich täglich 220 Gleitbomben gegen Ziele in der Ukraine ein.