Russland wirft der Ukraine Angriff auf Raffinerien vor: Kyjiw widerspricht
Während der von US-Präsident Donald Trump verkündeten Energie-Waffenruhe hat die Ukraine keine russischen Ölraffinerien angegriffen, wie einige russische Propagandisten behaupten.
Dies sagte Dmytro Lytwyn, der Berater von Präsident Wolodymyr Selenskyj, vor Journalisten.
„Das ukrainische Militär hat ein Rechenzentrum und ein weiteres Ziel in Russland erfolgreich attackiert, aber keine Raffinerien“, so Lytwyn.
Die Russen hätten demnach eine Falschmeldung verbreitet.
Am 11. Oktober hatte Trump eine Waffenruhe für Angriffe auf Energieinfrastruktur angekündigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich überrascht: die Waffenruhe sei "eine Neuigkeit" für ihn, sagte er in einer ersten Reaktion dem US-Nachrichtenportal "Axios". Kyjiw sei aber bereit, eine solche Waffenruhe zu befolgen, wenn auch Moskau sich daran halte.
Der russische Vize-Ministerpräsident Alexander Nowak hatte zuvor erklärt, die Ukraine habe im Laufe des Tages zwei russische Ölraffinerien beschossen - eine in Saratow und eine in Rjasan.
Nach den Worten des Präsidenten Selenskyj hatte Russland in der Nacht zum 14. Oktober 39 ballistische Raketen und mehr als 120 Kampfdrohnen gegen Energieanlagen und kritische Infrastruktur von Kyjiw und der Hauptstadtregion sowie Charkiw eingesetzt.