Grenzschutzbehörde: Russen weiten Zone ihrer Angriffe auf Außengrenzen der EU aus

Russland sei bereit, die Zone seiner Angriffe unmittelbar auf die Abschnitte der Grenze zu den EU- Staaten auszuweiten

Dies sagte der Sprecher der Grenzschutzbehörde, Andrij Demtschenko, im ukrainischen Fernsehen. 

„Die Angriffe des Feindes direkt auf die Grenzinfrastruktur, auf die Grenzübergänge, wie das insbesondere in der Region Odessa und an der Grenze zu Polen der Fall war, in Richtung des Grenzübergangs Jagodyn, sowie auf Straßen- und Eisenbahninfrastruktur – all das zeigt, dass der Gegner bereit ist, die Zone seiner Angriffe unmittelbar auch auf die Außengrenzen der Europäischen Union auszuweiten“, so Demtschenko.

Auf die Journalistenfrage, ob einzelne Grenzübergänge angesichts der Sicherheitsrisiken geschlossen werden könnten, sagte er: „Grenzübergänge müssen trotz der Gefahren unter Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen funktionieren“. „Trotz der Angriffe auf die Grenzinfrastruktur tun wir alles, damit der Betrieb der Kontrollpunkte so schnell wie möglich wiederaufgenommen wird“.

Wie berichtet, wurde bei einem russischen Angriff am 5. Oktober ein Bus an der Grenze zu Moldau beschädigt. Ein moldauischer Grenzbeamter wurde verletzt.