Trump drohte der Ukraine mit Stopp nachrichtendienstlicher Informationen – Axios
Während der Gespräche mit ukrainischen Unterhändlern hätten die Sondergesandten des US-Präsidenten Steve Witkoff und Jared Kushner damit gedroht, Trump könne den Austausch von Geheimdienstinformationen vollständig einstellen, falls die Ukraine ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien nicht stoppe, wie Axios unter Berufung auf einen mit der Angelegenheit vertrauten US- Beamten berichtet.
Trump habe demnach beschlossen, eine Diesel-Vereinbarung mit Russlands zu schließen, nachdem der ukrainische Präsident Selenskyj zahlreiche Bitten der USA, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, ignoriert habe.
Während der Gespräche sollten Witkoff und Kushner gedroht haben, dass Trump den Austausch von Geheimdienstinformationen vollständig einstellen könne, wenn seine Forderungen auch weiterhin ignoriert würden.
Witkoff und Kushner hätten den Ukrainern gesagt, die USA seien ein starker Partner, der Munition und nachrichtendienstliche Informationen liefere. Die Ukraine sollte daher keine Maßnahmen ergreifen, „die den amerikanischen Verbrauchern schaden“, hieß es.
Dabei behaupteten die beiden, Putin sei „offen für Gespräche über eine Beendigung des Krieges“. Sie wollten einen neuen Vorschlag machen, der für den Kremlchef attraktiv genug sein könnte, um ihn dazu zu bewegen, den Krieg zu stoppen.
Foto: The White House