Russische Besatzer greifen Bus in Kramatorsk an, es gibt Verletzte

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Am Morgen des 2. Oktober griffen russische Besatzungstruppen in Kramatorsk einen Linienbus mit einer Drohne an. Zwei Personen wurden dabei verletzt, teilte der Stadtrat von Kramatorsk bei Telegram mit.

„Heute um 7:08 Uhr haben russische Truppen in Kramatorsk einen Linienbus mit einer Drohne angegriffen. Der Bus befand sich bereits auf der Route und beförderte Fahrgäste, als die Drohne einschlug. Zwei Personen sind bei dem Angriff verletzt worden“, heißt es in der Nachricht.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Feind wieder mal zivile Verkehrsmittel während des morgendlichen Verkehrs angreift. „Solche Angriffe können nur als als Terror bezeichnet werden“, betonte der Stadtrat.

Am 17. September griffen russische Truppen einen Bus in Saporischschja an und wiederholten dann den Angriff. Acht Personen wurden dabei verletzt.

Wie berichtet steht die Region Donezk unter ständigem Beschuss russischer Besatzungstruppen, der Aggressor tötet und verletzt Bürger und zerstört Häuser, Betriebe sowie Energie-, Gas- und andere Infrastruktureinrichtungen. In der Region gibt es schon lange keine Gasversorgung und in vielen Siedlungen keine Wasserversorgung. Der Feind versucht, die ukrainische Verteidigung in mehreren Richtungen zu durchbrechen. Die Region Donezk weist mit rund 300 km die längste Frontlinie auf.

Seit Beginn der groß angelegten Invasion, einer sogenannten „Spezialmilitäroperation“ wurden nach aktualisierten Angaben (Stand 16.09.2026) aus dem Teil der Oblast Donezk, das von den ukrainischen Behörden kontrolliert wird, und aus unter Beschuss stehenden Teilen der Region Donezk in sichere Orte mehr als 1.452.500 Gebietseinwohner evakuiert und die Menschen werden jeden Tag weiter evakuiert. Davon beträgt die Gesamtzahl der evakuierten Kinder mehr als 213.000 und rund 47.500 sind Menschen mit Behinderungen. Derzeit bleiben etwa 84.500 Zivilisten in der von den ukrainischen Behörden kontrollierten Region, darunter etwa 4.060 Kinder.

In der Region Donezk (es sind 21 Gemeinden) befinden sich derzeit noch 69.000 Zivilisten im Gebiet aktiver Kampfhandlungen, und 2997 Kinder.

Seit Dezember 2023 haben die russischen Invasoren noch mehr den Beschuss der Ortschaften der Region Donezk verstärkt, weshalb die obligatorische Evakuierung (Beginn am 02. August 2022) der Bevölkerung in der Region fortgesetzt wurde. Mit Stand von Anfang Juni 2024 lebten noch etwa 472.000 Einwohner in der Region Donezk. Zum Stand vom 23. April 2025 befanden sich schon 281.500 Zivilisten im unbesetzten Teil der Region Donezk.

Städte wie Pokrowsk, Kostjantyniwka, Druschkiwka, Slowjansk, Tschassiw Jat sind derzeit schwer umkämpft. Die Russen dringen in kleinen Gruppen in die Stadt ein. Verteidigungskräfte liquidieren sie. Der Feind hat große Verluste an Personal und Wehrtechnik.