Russland hat zu massiven Angriffen auf Energiesektor übergegangen, es gibt Schäden und Zerstörungen – Korezkyj

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In der Nacht zum 30. September griffen russische Besatzungstruppen Energieobjekte in Kyjiw, der Region und anderen Gebieten an. Es gibt Schäden und Zerstörungen.

Darüber schreibt auf Facebook Ministerpräsident Serhij Korezkyj.

„Russland hat zu massiven Angriffen auf die Energieinfrastruktur übergegangen. In dieser Nacht sind Energieobjekte in Kyjiw, der Region und anderen Gebieten mit Raketen und Drohnen angegriffen worden“, heißt es in dem Bericht.

Wie der Regierungschef betonte, wird die Energieinfrastruktur seit dem Sommer fast täglich beschossen, doch ein derart massiver und kombinierter Angriff hat zum ersten Mal seit dem Ende der letzten Heizperiode stattgefunden.

„Infolge des nächtlichen Angriffs gibt es Schäden und Zerstörungen. Ich warte auf einen detaillierten Bericht über den Zustand der Objekte und die Fristen für die Wiederherstellung“, postete Korezkyj.

Der Ministerpräsident forderte die Leiter der lokalen Behörden auf, die Einsatzbereitschaft der Notstromsysteme für kritische Objekte in den Gemeinden zu überprüfen und alle Arbeiten an deren Installation und Anschluss so schnell wie möglich abzuschließen.

Insgesamt standen seit gestern Abend elf Regionen des Landes unter Beschuss. Neben Energieanlagen attackierte der Feind erneut Wohngebäude, soziale Infrastruktur, zivile Betriebe und die Eisenbahn.

„In vielen Regionen besteht weiterhin die Gefahr von erneuten Angriffen. Alle Verletzten erhalten die notwendige Hilfe. Die Sofortmaßnahmen zur Wiederherstellung und Beseitigung der Folgen des Angriffs laufen“, erklärte der Premierminister.

Wie berichtet, neutralisierten die Luftverteidigungskräfte fünf ballistische Raketen und 155 Drohnen, mit denen die russischen Besatzer die Ukraine seit dem Abend des 29. September attackierten.