Russische Besatzungsbehörden verschweigen Zahl der Menschen , sie in OLeschky festsitzen

Die humanitäre Lage in der Stadt Oleschky im Gebiet Cherson spitzt sich zu. Dabei verschweigen russische Besatzungsbehörden Zahl der Menschen, sie in der Stadt ausharren, wie die Chersoner Zeitung „Most“ berichtet.

Wie der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Region Cherson Wolodymyr Saldo gegenüber einem von Russland kontrollierten Medium erklärte, eine genaue aktuelle Einwohnerzahl von Oleshky  wäre „eine nicht objektive Information‘.

Nach Journalistenangaben planen die Besatzungsbehörden keine Evakuierung von Oleshky.

Nach ukrainischen Angaben sitzen etwa 6.000 Menschen in Oleshky fest, darunter 180 Kinder, die von Hunger und Kälte bedroht sind. Die tatsächliche Zahl könnte jedoch höher sein. Ukrainische Medien und Behörden sprechen inzwischen von bereits einsetzendem Hunger.

Die Ukraine hat die humanitäre Notlage in Oleschky deshalb während der UN-Generalversammlung in New York auf die internationale Agenda gesetzt. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha wirft Russland vor, humanitäre Hilfe und eine Evakuierung der Bevölkerung zu verhindern. Er erklärte während der UN-Generalversammlung, internationale Partner sollten auf einen humanitären Zugang und sichere Korridore drängen.