Luftabwehr neutralisiert vier Zirkons, drei ballistische Raketen und 219 Drohnen

Die ukrainische Luftabwehr hat vier Zirkon-Hyperschallraketen, drei ballistische Raketen, eine Banderol-Drohne und 219 Kampfdrohnen neutralisiert, womit die russischen Besatzer seit Mittwochabend, am 23. September das Gebiet der Ukraine angegriffen hatten.

Das geht aus einem Beitrag der ukrainischen Luftstreitkräfte auf dem Telegram-Kanal hervor, berichtet Ukrinform.

Ab 18:00 Uhr am Mittwoch, 23. September griffen die Russen mit Hyperschall-Seezielflugkörpern Zirkon aus den russischen Regionen Kursk, Rostow und Orjol, ballistischen Iskander-М/S-400/KN-23-Raketen aus den Regionen Kursk und Brjansk, mit 282  Kampdrohnen vom Typ Shahed (darunter mit jetgetriebenen), Gerbera, Drohnen-Imitatoren vom Typ Parodija sowie mit Drohnen vom Typ Banderol/Dan-T das Gebiet der Ukraine an. Die Starts der Drohnen erfolgten aus den russischen Regionen Orjol, Kursk, Millerowo, Schatalowo, Primorsko-Achtarsk sowie aus vorübergehend besetztem Donezk, aus Hwardijske auf der vorübergehend besetzten Halbinsel Krim und vom Asowschen Meer aus.

Das Hauptangriffsziel waren die Regionen Odessa und Kyjiw.

Die Luftwaffe, Flugabwehrraketeneinheiten, mobile Kampfgruppen, Einheiten für unbemannte Systeme und elektronische Kriegsführung der Streitkräfte der Ukraine wehrten den feindlichen Luftangriff ab.

Vorläufigen Angaben zufolge hat die Luftverteidigung 227 Luftangriffsziele abgeschossen/neutralisiert – Stand 08:00 Uhr, Donnerstag, 24. September, und zwar: Vier Zirkon-Hyperschallraketen, drei ballistische Iskander-М/S-400/KN-23-Raketen, eine Drohnen vom Typ Banderol/Dan-T und 219 Kampfdrohnen.

An 13 Standorten wurden Treffer, an zehn weiteren Orten Trümmerteile der abgeschossenen Luftziele registriert.

In der Nacht zum 24. September griffen die Russen die ukrainische Hauptstadt Kyjiw mit ballistischen Raketen an.

Im Stadtteil Podilskyj wurden eine 57-Jährige, in dem Solowjanskyj ein 65-jähriger Mann getötet. Acht weitere, darunter ein Polizist, erlitten Verletzungen.

Foto: Streitkräfte