Mutmaßliche russische Agentin wegen Mordplänen in Kyjiw festgenommen

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Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat eine mutmaßliche russische Agentin in Kyjiw festgenommen. Sie soll einen Mordanschlag auf einen russischen Oppositionellen geplant haben, teilt der SBU mit.

Im Rahmen einer Spezialoperation sei in Kyjiw eine russische Agentin festgenommen worden, die im Auftrag des russischen Geheimdienstes FSB einen russischen Oppositionspolitiker, der derzeit eine öffentliche Organisation in der Ukraine leitet, töten sollte, hieß es.

Nach Angaben der Ermittler sollte die Frau den Aktivisten mit einer Pistole aus einem Hinterhalt in der Nähe eines Fitnessstudios in der Hauptstadt erschießen, wo er als Kickboxtrainer tätig ist.

Auf diese Weise wollte die Russische Föderation einen russischen Oppositionspolitiker töten, der seit 2022 für die Ukraine kämpfte – zuerst in der Region Kyiiw und dann an der Ostfront.

Bei der Verdächtigen handelt es sich um eine arbeitslose Einwohnerin der von Russland besetzten Stadt Melitopol.

Die Strafe sieht lebenslange Haft und Vermögenseinzug vor.