Generalstab meldet binnen eines Tages 238 Gefechte an der Front, Mehrheit davon in Richtungen Pokrowsk und Kostjantyniwka
Am 20. September kam es zu 238 Gefechten zwischen den ukrainischen Verteidigern und den russischen Angreifern an der Front.
Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf den Lagebericht des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine – Stand 08:00 Uhr, Montag, 21. September.
Die russischen Besatzer flogen am 20. September 91 Luftangriffe, warfen 295 gelenkte Fliegerbomben ab, setzten außerdem 10.237 Kamikaze-Drohnen ein, feuerten 2.903 Mal mit Artillerie auf die Stellungen der ukrainischen Verteidiger und Ortschaften, darunter 35 Mal mit Mehrfachraketenwerfern, heißt es in der Mitteilung.
Mehrere Ortschaften in den Regionen Sumy und Tschernihiw waren unter Artilleriebeschuss sowie wurden aus der Luft angegriffen.
Die Luftwaffe, Raketen- und Artillerieeinheiten trafen am 20. September vier Orte der Konzentrationen von feindlichen Soldaten, vier Kontrollstationen für Drohnen, vier Artilleriesysteme und Artilleriestellungen sowie drei weitere wichtige Objekte der Russen.
In den Richtungen Piwnitschno-Sloboschansk und der russischen Region Kursk wurden sechs Sturmangriffe des Feindes registriert. Die russischen Angreifer warfen vier gelenkte Fliegerbomben ab und feuerten 65 Mal auf die Stellungen der ukrainischen Verteidiger und Ortschaften, darunter vier Mal mit Mehrfachraketenwerfern, heißt es in der Meldung.
Im Bereich Piwnitschno-Sloboschansk wehrten die ukrainischen Truppen sieben feindliche Sturmangriffe ab. Die russischen Angreifer versuchten, Richtung Tokariwka, Ochrimiwka, Mykolajiwka und Wiltscha vorzustoßen.
Im Raum Kupjansk gab es am 20. September sechs Sturmangriffe der Russen. Die Angreifer attackierten bei Podoly, Kiwschariwka, Sapadne, Radkiwka und Fyholiwka die ukrainischen Stellungen.
Im Raum Lyman wurden 15 Angriffe des Feindes bei den Ortschaften Nowojehoriwka, Nowosseliwka, Drobyschewe, Lyman und Schyikiwka gemeldet.
Im Bereich Slowjansk attackierten die russischen Truppen fünf Mal bei Mykolajiwka, Kalenyky und Krywa Luka.
Im Bereich Kramatorsk wurden am 20. September keine Attacken der russischen Angreifer gemeldet.
Im Raum Kostjantyniwka gab es am 20. September 24 Sturmangriffe der Besatzer bei Kostjantyniwka und Richtung Illiniwka, Dowha Balka, Mykolaipillja, Torezke, Pryjut, Kutscheriw Jar, Wilne, Nowe Schachowe, Nowosseliwka.
Im Raum Pokrowsk griffen die Russen 19 Mal an. Sie versuchten, Richtung der Ortschaften Nowyj Donbas, Wodjanske, Dobropillja, Nowohryschyne, Nowopidhorodne, Serhijiwka, Molodezke, Wassyliwka vorzudringen.
Im Raum Prydniprowsk wurden am 20. September Sturmangriffe des Feindes Richtung Myrne gemeldet.
Im Raum Huljaipole griffen die Invasoren zwei Mal die Stellungen ukrainischen Einheiten an. Die Russen versuchten, Richtung Wosdwyschiwka und Tschariwne vorzudringen.
Im Bereich Orihiw versuchten die Russen, Richtung Pawliwka und Lukjaniwske ihre Positionslage zu verbessern.
Im Raum Prydniprowsk wurden am 20. September keine Kämpfe gemeldet.
Die Verluste der russischen Armee (Gefallene und Verwundete) liegen im Russland-Krieg gegen die Ukraine vom 24. Februar 2022 bis 21. September 2026 bei rund 1.519.650 Soldaten. Innerhalb eines Tages wurden 1660 weitere Besatzer getötet.
Foto: Generalstab der Streitkräfte der Ukraine