Angriff auf Dorf Myla: 38 Tote, 20 Verletzte – Selenskyj
Im Dorf Myla in der Region Kyjiw gehe Beseitigung der Folgen des russischen Angriffs ununterbrochen weiter.
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Dies teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj via Facebook mit, berichtet Ukrinform.
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Nach aktuellem Stand sind infolge des Angriffs 38 Menschen ums Leben gekommen, 20 weitere, darunter zwei Kinder, erlitten Verletzungen und vier Personen gelten als vermisst. Man wird nach ihnen gesucht.
Selenskyj sprach Angehörigen der Todesopfer sein tiefempfundenes Beileid aus.
Im Dorf Mila in der Region Kyjiw werden ununterbrochen Arbeiten zur Beseitigung der Folgen des russischen Angriffs durchgeführt. Die Rettungskräfte konnten die meisten Brände löschen. Außerdem seien vor Ort rund um die Uhr Pyrotechnik-Einheiten der Staatlichen Katastrophenschutzbehörde im Einsatz, um explosive Gegenstände aufzusuchen und zu entschärfen. Das Ausmaß der Verschmutzung des Gebiets ist beträchtlich. Diese Arbeiten werden so lange fortgesetzt, wie es erforderlich sei, betonte der Staatschef.
In diesen Tagen gäbe es Selenskyj zufolge in Kyjiw und anderen Regionen viele Luftalarme wegen der russischen Drohnen. Nun sei es Priorität, mehr Schutz vor dem russischen Terror zu gewährleisten.
„Die Russen haben insgesamt allein in dieser Woche fast 2.000 Angriffsdrohnen, über 1.600 Fliegerbomben und 31 Raketen verschiedener Typen, darunter nordkoreanische ballistische Raketen, gegen unsere Bevölkerung abgefeuert“, erklärte Präsident.
Praktisch rund um die Uhr werden Angriffe auf Gemeinden in Front- und Grenzgebieten gemeldet: Nikopol, Kramatorsk, Cherson sowie Gemeinden in den Regionen Charkiw, Saporischschja, Dnipropetrowsk, Donezk und Sumy.
Auf jeden russischen Angriff und jedes Verbrechen suche die Ukraine nach gerechten Antworten, die es mit Sicherheit geben werde, bekräftigte Selenskyj.
Nach dem russischen Angriff auf das Dorf Myla in der Nähe von Kyjiw haben die Strafverfolgungsbehörden ein Strafverfahren wegen dienstlicher Fahrlässigkeit eingeleitet.