Estnischer Präsident und luxemburgischer Premierminister besichtigen Folgen russischer Angriffe auf Kyjiw
Der estnische Präsident und der luxemburgische Premierminister besichtigten während ihres Besuchs in der Ukraine die Folgen der russischen Angriffe auf Kyjiw.
Das teilte die Kommunikationsabteilung des Innenministeriums der Ukraine mit, berichtet Ukrinform.
Der luxemburgische Premierminister Luc Frieden besuchte in Begleitung des stellvertretenden Innenministers Oleksij Serhejew den Ort eines der russischen Angriffe im Wohnviertel Lukjaniwka.
„Serhejew zeigte den ausländischen Gästen gemeinsam mit dem Leiter des ukrainischen Staatskatastrophenschutzdienstes, Andrij Danyk, die zerstörten und ausgebrannten Gebäude, erzählte über das Ausmaß der Zerstörungen und die tägliche Arbeit der Rettungskräfte“, so das Innenministerium.
Der estnische Präsident Alar Karis besichtigte in Begleitung von Serhejew das Kyjiwer Hochhaus, das im Juli von einer russischen Rakete getroffen wurde (bei dem massiven Raketen- und Drohnenangriff auf die Hauptstadt starben damals 19 Menschen).
Den Vertretern ausländischer Delegationen wurde erläutert, wie die ukrainischen Rettungskräfte auf den russischen Beschuss reagieren, Such- und Rettungsaktionen durchführen, Brände löschen und Menschen helfen, deren Häuser und Eigentum durch die Angriffe beschädigt wurden.
Der Leiter des Staatlichen Katastrophenschutzdienstes betonte, dass die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union, insbesondere mit Estland, zur Modernisierung der technischen Ausrüstung und zur Erhöhung der Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte unter Bedingungen eines umfassenden Krieges und anhaltender Angriffe beitrage. „Wir können solche Trümmer in maximal zwei Tagen beseitigen“, sagte Danyk.
Der estnische Präsident sprach den ukrainischen Rettungskräften und allen, die den Menschen während der russischen Angriffe helfen, seinen Respekt aus. Wie berichtet, trafen der luxemburgische Premierminister Luc Frieden und der estnische Präsident Alar Karis am 24. August in der Ukraine ein und nahmen an den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag teil.
Foto: Innenministerium