Russen töten einen und verletzen 34 Zivilisten in Region Donezk

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Am 25. August töteten russische Besatzungstruppen in der Region Donezk einen Zivilisten, teilte der Leiter der Donezker Militärverwaltung Wadym Filaschkin auf Facebook mit, berichtet Ukrinform.

„Russland tötet Zivilisten! Am 25. August haben die Russen einen Zivilisten in der Region Donezk getötet: in Slowjansk. 34 weitere Zivilisten sind verletzt worden: 26 – in Kramatorsk, 2 - in Druschkiwka, 1 – in Oleksandriwka und 5 – in Slowjansk“, teilte der Gebietsgouverneur mit.

Wie Wadym Filaschkin weiter feststellte, es sei derzeit unmöglich, die genaue Zahl der Opfer in Mariupol und Wolnowacha festzustellen. Seit Beginn der Invasion der russischen Armee in der Ukraine am 24. Februar sind in der Region Donezk 4.278 Menschen getötet und 10.292 verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei der Oblast Donezk haben russische Besatzungstruppen in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 1.224 Mal die Region Donezk angegriffen und dabei 91 zivile Objekte zerstört, 73 davon Wohnhäuser.

Neun Ortschaften standen unter Beschuss: die Städte Druschkiwka, Kramatorsk und Slowjansk, die Dörfer Nowodonezke, Oleksandriwka, Rajhorodok, Nowooleksandriwka, Otscheretyne und Selesniwka.

Die Russen beschossen acht Mal Slowjansk, bei denen eine Person getötet und fünf weitere verletzt wurden. Fünf Hochhäuser, 22 Privathäuser, eine Werkstatt, drei Garagen und vier Autos wurden beschädigt.

Der Feind griff Slowjansk außerdem 14 Mal mit Bomben und Drohnen an und beschädigte dabei 39 Mehrfamilienhäuser, ein Privathaus, drei Bildungseinrichtungen, eine Infrastruktureinrichtung und ein Fahrzeug des Staatlichen Katastrophenschutzdienstes.

In Druschkiwka wurde ein Privathaus durch einen Drohnenangriff beschädigt.

In Oleksandriwka wurde ein Auto durch einen Angriff einer FPV-Drohne beschädigt.

In Rajhorodok und Nowooleksandriwka wurde je ein Privathaus beschädigt, in Selesniwka - zwei.

Darüber hinaus warfen russische Truppen am Mittwoch um 4:00 Uhr auf Slowjansk drei KAB-500-Gleitbomben ab. Über Opfer liegen noch keine Informationen vor. Mindestens 13 Mehrfamilienhäuser und eine Druckerei wurden beschädigt.

Wie berichtet steht die Region Donezk unter ständigem Beschuss russischer Besatzungstruppen, der Aggressor tötet und verletzt Bürger und zerstört Häuser, Betriebe sowie Energie-, Gas- und andere Infrastruktureinrichtungen. In der Region gibt es schon lange keine Gasversorgung und in vielen Siedlungen keine Wasserversorgung. Der Feind versucht, die ukrainische Verteidigung in mehreren Richtungen zu durchbrechen. Die Region Donezk weist mit rund 300 km die längste Frontlinie auf.

Seit Beginn der groß angelegten Invasion, einer sogenannten „Spezialmilitäroperation“ wurden nach aktualisierten Angaben (Stand 19.08.2026) aus dem Teil der Oblast Donezk, das von den ukrainischen Behörden kontrolliert wird, und aus unter Beschuss stehenden Teilen der Region Donezk in sichere Orte mehr als 1.425.000 Gebietseinwohner evakuiert und die Menschen werden jeden Tag weiter evakuiert. Davon beträgt die Gesamtzahl der evakuierten Kinder mehr als 213.000 und rund 47.500 sind Menschen mit Behinderungen. Derzeit bleiben etwa 108.400 Zivilisten in der von den ukrainischen Behörden kontrollierten Region, darunter etwa 5.500 Kinder.

In der Region Donezk (es sind 19 Gemeinden) befinden sich derzeit noch 11.000 Zivilisten im Gebiet aktiver Kampfhandlungen, und keine Kinder mehr.

Seit Dezember 2023 haben die russischen Invasoren noch mehr den Beschuss der Ortschaften der Region Donezk verstärkt, weshalb die obligatorische Evakuierung (Beginn am 02. August 2022) der Bevölkerung in der Region fortgesetzt wurde. Mit Stand von Anfang Juni 2024 lebten noch etwa 472.000 Einwohner in der Region Donezk. Zum Stand vom 23. April 2025 befanden sich schon 281.500 Zivilisten im unbesetzten Teil der Region Donezk.

Städte wie Pokrowsk, Kostjantyniwka, Druschkiwka, Slowjansk, Tschassiw Jat sind derzeit schwer umkämpft. Die Russen dringen in kleinen Gruppen in die Stadt ein. Verteidigungskräfte liquidieren sie. Der Feind hat große Verluste an Personal und Wehrtechnik.

Foto: Nationalpolizei der Region Donezk