Sybiha zu Drohnenvorfällen in Moldau und Rumänien: „zynischer Versuch Russlands, den Krieg auszuweiten“

Die Außenministerien der Ukraine, Rumäniens und Moldaus wollen gemeinsame Gegenmaßnahmen als Antwort auf Drohnen- Vorfälle erarbeiten, schreibt der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha auf X.  

Während der jüngsten Attacke auf die Ukraine habe Russland demzufolge erneut den Luftraum der Republik Moldau und Rumäniens verletzt sowie einen Kontrollpunkt an der ukrainisch- moldauischen Grenze angegriffen.

Sybiha erklärte, er werde zusammen mit seinen Kollegen aus Moldau, Mihai Popșoi, und aus Rumänien, Oana-Silvia Țoiu, an einer Verschärfung der regionalen Reaktion auf „die zynischen Versuche Russlands, seinen Krieg auszuweiten“, arbeiten.

Dieses Thema werde unter anderem beim nächsten Gipfeltreffen im trilateralen Kooperationsformat ‚Odessa-Dreieck‘ besprochen. „Unsere gemeinsame Antwort soll stärker sein, als die Versuche Russlands, unsere Einheit und Entschlossenheit auf die Probe zu stellen“, betonte der Außenminister.

Das rumänische Verteidigungsministerium erklärte, Radarsysteme hätten in der Nacht Luftziele in der Nähe der ukrainischen Grenze erfasst. Daraufhin seien zwei spanische Kampfjets, die sich im Rahmen von Nato-Einsätzen in Rumänien befinden, sowie ein Hubschrauber der rumänischen Luftwaffe aufgestiegen.  Zudem hat rumänisches ein Kampfjet vom Typ F-16 eine mit Sprengstoff beladene Marine-Drohne  zerstört. Die sei "mit Sprengstoff beladen" gewesen und stamme nicht aus der Ukraine, schreibt der Verteidigungsminister Radu Miratu auf Facebook. 

Auch Polen ließ während des massiven russischen Angriffs auf die Ukraine in der Nacht Kampfjets aufsteigen, um den polnischen Luftraum zu schützen.