Stahlwerk in Saporischschja stellt nach russischem Luftangriff Betrieb ein - sieben Mitarbeiter getötet, 21 weitere verletzt

In der Nacht auf den 11. August hat Russland ein Industriegebiet in Saporischschja mit ballistischen Raketen angegriffen. Getroffen wurde das Stahlwerk Saporischstal, wie der Pressedienst des Konzerns Metinvest mitteilt.

Durch den Angriff seien Energiesysteme und Infrastruktur der zum Konzern Metinvest gehörenden Unternehmen beschädigt worden.  

Derzeit habe das Stahlwerk den Betrieb vollständig entstellt. Andere Produktionsstätten würden mit reduzierter Kapazität arbeiten.

 „Fachleute bewerten Folgen der feindlichen Attacke, schätzen Möglichkeiten und Fristen für Wiederaufbauarbeiten ein sowie führen die notwendigen Reparaturarbeiten durch“, hieß es. 

Die Stadt Saporischschja liegt circa 50 Kilometer von der Front entfernt. Die russische Armee nimmt täglich Wohngebäude und Infrastruktur ins Visier.