Südkorea verweigert Waffenlieferungen an die Ukraine

Das südkoreanische Außenministerium erklärte, Seoul werde der Ukraine weiterhin ausschließlich humanitäre Hilfe leisten, plane aber keine Lieferung von Waffen oder Luftverteidigungssystemen trotz der Bitten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor dem Hintergrund der Entsendung neuer nordkoreanischer Truppen nach Russland.

Wie Ukrinform berichtet, schreibt The Korea Times darüber.

„Südkoreas Lieferungen von Verteidigungsgütern an andere Länder erfolgten stets im Einklang mit der nationalen Gesetzgebung“, so ein hochgestellter Beamter des Außenministeriums.

Wie die Zeitung weiter berichtet, bleibe die Regierung angesichts der ukrainischen Anfragen an Unterstützung mit Luftverteidigungsausrüstung und anderen militärischen Gütern vorsichtig, erklärte ein hochgestellter Regierungsbeamter am Montag vor dem Hintergrund der Äußerungen ukrainischer Vertreter, Nordkorea bereite die Entsendung weiterer Truppen zur Unterstützung Russlands im Krieg gegen die Ukraine vor.

Südkorea hält an seiner Politik fest, der Ukraine humanitäre Hilfe zu leisten und keine Waffen zu liefern.

„Die Regierung hat die Ukraine in verschiedenen Bereichen unterstützt, darunter Energie, Infrastruktur, Gesundheitswesen und Bildung, und wird weiterhin Maßnahmen überlegen, um der Ukraine bei der Herbeiführung des Friedens und beim Wiederaufbau zu helfen“, sagte der koreanische Beamte.