Militärgeheimdienst: Russland übererfüllt Normen für Raketenproduktion zu 110 bis 120 Prozent

Die russische Rüstungsindustrie hat im Juli die festgelegte Norm für die Produktion von Marschflugkörpern vom Typ Ch - 101 und Kalibr - Raketen zu 110 bis 120 Prozent, und von Marschflugkörpern vom Typ Ch- 35 sogar zu 200 Prozent übererfüllt, sagte der stellvertretende Chef des ukrainische Militärgeheimdienstes, Wadym Skibytskyj, in einem Interview mit der Agentur „RBС- Ukraine“.

Im Juli seien 87 Marschflugkörper vom Typ Ch- 101 anstatt der geplanten 72 und 29 Kalibr – Raketen anstatt der geplanten 26 hergestellt worden.  

Dem Militärgeheimdienst liege laut Skibytskyj Produktionspläne sowie Angaben über die tatsächliche Zahl der in Russland hergestellten Raketen vor.  

Was die Hyperschall- Seezielflugkörper vom Typ Zirkon und Oniks angeht, so habe Russland Stand 3. August die Jahresnorm bereits erfüllt. 

Nach Angaben der Behörde habe Russland im Juli 153 Marschflugkörper vom Typ Ch- 101, Kalibr und Ch-32 sowie 198 ballistische und Hyperschallraketen gegen die Ukraine gestartet – eine Rekordzahl seit Kriegsbeginn.   

Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, werde die Ukraine „eine gerechte Antwort auf jeden russischen Angriff geben“. Der Krieg werde demnach immer spürbarer auf Territorium des Aggressorstaates sein.