Schwere Schäden am größten petrochemischen Werk in Russland nach ukrainischem Drohnenangriff
Die ukrainischen Streitkräfte haben am 10. August ein petrochemisches Werk in der Stadt Tobolsk in der russischen Region Tjumen angegriffen. Es sei eine Beschädigung der zentralen Gasverflüssigungsanlage bestätigigt worden, wie der Generalstab auf Facebook mitteilt.
Die Anlage hat eine Verarbeitungskapazität von circa 6,6 Millionen Tonnen Rohstoff jährlich und gehört zum größten petrochemischen Holding in Russland.
Der Komplex stellt die für die russische Armee kritisch wichtige Rohstoffe, unter andrem Butadien, Isobutylen, Maleinsäureanhydrid u.a her.
Diese Produkte werden bei der Produktion von Kompenenten für Raketentreibstoff, Flugkraftstoff, Verbundstoff für unbemannte Luftfahrzeuge sowie hochoktaniges Benzin verwendet.
Das Werk liegt circa 2200 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt.