Beim nächtlichen russischen Angriff in Kyjiw und Region 17 Menschen getötet und 44 verletzt – Selenskyj
In Kyjiw und in dessen Region wurden bei dem russischen Raketen- und Drohnenangriff in der Nacht zum 5. August 17 Menschen getötet und 44 verletzt.
Wie Ukrinform berichtet, gab Präsident Wolodymyr Selenskyj dies bei Telegram bekannt.
Seinen Angaben zufolge wurden „zum jetzigen Stand 44 Menschen bei dem russischen Raketen- und Drohnenangriff auf Kyjiw und die Region verletzt. Weitere 17 Menschen sind leider ums Leben gekommen. Mein Beileid an ihre Familien und Angehörigen“.
Wie das ukrainische Staatsoberhaupt weiter mitteilte, setzten die Russen 24 ballistische Raketen, 4 Zirkon-/Oniks-Raketen und 115 Drohnen ein, von denen ein Großteil reaktive waren.
Hauptziel des Angriffs waren Lagerhallen ziviler Unternehmen; auch Infrastruktur und ein Bahnhof wurden getroffen.
„Objekte, die nicht mit dem Krieg in Verbindung stehen: eine Brauerei, Lager mit Baumaterialien, zivile Logistik“, betonte Selenskyj.
Wie der Präsident betonte, hätten ballistische Abfangraketen das Leben derer retten können, die heute umgekommen.
„Es ist sehr wichtig, dass den Partnern bewusst ist, dass Verzögerungen bei der Lieferung oder die Weigerung, ballistische Abwehrsysteme zu liefern, zu solch schrecklichen Opfern und Zerstörungen führen. Partner, die nicht bereit sind, aktiver bei der Lieferung von Abfangraketen zu helfen, können durch neue Sanktionsmaßnahmen helfen. Ein bedeutender Teil der russischen ballistischen Produktion ist noch nicht von Sanktionen betroffen. Es sind neue Schritte von der G7 und der EU, von allen, die den Schutz des Lebens unterstützen, erforderlich“, erklärte Selenskyj.
Foto: Staatskatastrophenschutzdienst der Ukraine