Nach russischem Angriff auf ein Schiff vor Rumänien: einer der Seeleute verstorben

Einer der bei einem russischen Angriff auf das Schiff „GAS LISBON“ vor der rumänischen Küste im Schwarzen Meer verletzten Seeleute sei im Krankenhaus verstorben, wie das Nachrichtenportal   Romania Journal berichtet.

„Er hat ein Inhalationstrauma erlitten. Daraufhin entstand eine Lungenkomplikation, die schließlich zum Tod geführt hat“, sagt der Klinikleiter, Tudor-Ion Năstăsescu.

Die zwei anderen Seeleute, die auch schwere Verbrennungen erlitten, befinden sich auf der Intensivstation.  Derer Zustand wird als stabil eigestuft. Die beiden  sind Staatsbürger der Philippinen. 

Das Schiff war auf dem Weg zum ukrainischen Hafen Reni gewesen, als sich der Angriff ereignete. Der Tanker transportierte den Behörden zufolge mehr als 3790 Tonnen Propangas aus dem ägyptischen Hafen Alexandria.   

Wie Rumäniens Präsident Nicusor Dan erklärte, sei der Vorfall „höchstwahrscheinlich Teil des illegalen Angriffskriegs der Russischen Föderation gegen die Ukraine“. Der Tanker sei demnach „außerhalb der rumänischen Hoheitsgewässer, etwa 20 Seemeilen vor der rumänischen Küste“ getroffen. Die 17-köpfige Besatzung wurde nach dem Angriff evakuiert.