Selenskyj zum nächtlichen Angriff: Meiste Ziele konnten abgeschossen werden, jedoch keine ballistischen

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Von den zwölf in der Nacht zum 11. Juli abgefeuerten Raketen war die Hälfte ballistische Raketen, die die ukrainischen Verteidiger nicht abfangen konnten.

Wie Ukrinform berichtet, teilte das Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Telegram mit.

„Russland setzte in der Nacht mehr als 120 Drohnen und zwölf Raketen ein, von denen die Hälfte ballistische waren. Unsere Verteidiger konnten die meisten Ziele abschießen, jedoch keine ballistischen“, schrieb Selenskyj.

Er merkte an, dass in Kyjiw infolge des Angriffs elf Menschen, darunter ein Kind, verletzt wurden.

„Noch vor der Ausrufung des Luftalarms ist die zivile Infrastruktur getroffen worden. Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz: Wohnhäuser, Büros und ein theologisches Seminar sind in der Hauptstadt beschädigt worden“, betonte der ukrainische Präsident.

Darüber hinaus werden die Folgen des Angriffs in den Regionen Odessa, Sumy, Charkiw und Tschernihiw beseitigt.

„Wir erwarten von den Partnern, dass die im Rahmen des Nato-Treffens vereinbarten Zusagen hinsichtlich der Unterstützungspakete zum Schutz unserer Leute eingehalten werden. Man muss gemäß der Vereinbarung über die Patriot-Lizenzen und das gemeinsame europäische Projekt zur ballistischen Raketenabwehr maximal schnell vorwärts kommen. Dies sicherzustellen, ist nun die Aufgabe Nummer eins für all unsere Institutionen“, fügte Selenskyj hinzu.

Wie berichtet, neutralisierten die Luftverteidigungskräfte zwei gelenkte Flugkörper Ch-59/69 und 111 Drohnen, mit denen die russischen Besatzer die Ukraine seit dem Abend des 10. Juli attackierten.

Es wurden Treffer von Ballistikraketen, zwei gelenkten Flugkörpern und sieben Kamikaze-Drohnen an elf Orten und Trümmer der abgeschossenen Drohnen an drei Orten registriert.