Ukrainische Verteidigungskräfte liquidieren russische Drohnenausbilder in Pokrowsk
Die ukrainischen Verteidigungskräfte haben einen Luftangriff auf den Stadtteil in Pokrowsk durchgeführt, wo russische Ausbilder des Zentrums „Rubikon“ Drohnenpiloten trainierten.
Wie Ukrinform berichtet, meldete das das 7. Korps der Luftlandetruppen der ukrainischen Streitkräfte auf Facebook und veröffentlichte ein Video.
„Ein mehrstöckiges Gebäude im Stadtteil Lasurnyj, das die Russische Föderation lange als Pilotenstützpunkt genutzt hat, ist zerstört worden. Außerdem ist die Anwesenheit von Ausbildern des Zentrums Rubikon festgestellt worden, die Drohnenpiloten in feindlichen Einheiten in diesem Stadtteil ausbildeten“, heißt es in der Meldung.
Darüber hinaus gaben die Luftlandtruppen an, dass der Feind nach vorliegenden Informationen in einem der Gebäude Munition mit giftigen Chemikalien gelagert hatte.
„Infolge des Angriffs verlor der Feind bis zu zwei Punkte für Drohnenpiloten, einen Kommunikationsknotenpunkt, Munitionsvorräte und bis zu 10–15 Personen“, teilte das 7. Korps mit.
Vor dem Angriff auf das Ziel untersuchte die Aufklärung der 25. Luftlandebrigade „Sitscheslaw“ des 7. Korps der Luftlandetruppen das Konzentrationsgebiet der russischen Truppen detailliert. Die Analyse des Standorts ergab insbesondere eine 24-Stunden-Aktivität: den ganztägigen Einsatz von Luftaufklärungseinheiten sowie die Nutzung von WI-FI-Brücken, Routern, Antennen und Starlink-Terminals zur Koordination und Steuerung der Drohnen.
Wie die Luftlandeeinheit feststellte, hatte der Feind den südlichen Teil der Stadt seit Langem als einen seiner bevorzugten Sammelpunkte für Personal, insbesondere für Drohnenpiloten, auserkoren.
„So hofft der Feind, das Risiko von Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte im Verantwortungsbereich des 7. Korps der Luftlandetruppen zu verringern und die Logistik zu vereinfachen. Diese Gebiete grenzen an die Straßen, die Pokrowsk mit anderen größeren Ortschaften hinter den feindlichen Linien verbinden“, kommentierten die Luftlandetruppen.
Foto: unsplash.com