Im Juni zerstörten ukrainische Drohnen 32 russische Luftverteidigungssysteme
Kräfte unbemannter Systeme (SBS) haben im Juni 2026 32 Luftverteidigungssysteme der russischen Armee zerstört.
Das gaben SBS auf Facebook bekannt.
„Innerhalb nur eines Monats haben Piloten der SBS-Gruppe 12 Flugabwehrraketensysteme und 20 Radarstationen sowie Systeme für die elektronische Kampfführung außer Gefecht gesetzt“, so SBS.
SBS stellten fest, dass dank der Erfolge im Juni die Gesamtzahl der zerstörten Luftverteidigungssysteme in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 (Januar bis Juni) 195 Einheiten erreicht hat:
120 Luftverteidigungssysteme (darunter Dutzende Systeme „Tor“, „Buk-M-3“ und „Panzir“ sowie die Langstreckensysteme S-300 und S-400);
75 Radarstationen und Systeme für die elektronische Kampfführung (darunter Systeme „Nebo-Ch/-M/-SV“, „Schytel“, „Palantin“, 9S19 „Imbir“ und andere wichtige Aufklärungs- und Bekämpfungssysteme).
„Die Zerstörung der Luftverteidigungssysteme geht weiter. Einheiten der Kräfte unbemannter Systeme greifen weiter systematisch feindliche Luftverteidigungsziele an, schwächen so deren Fähigkeit zur Luftraumkontrolle und verschaffen sich einen strategischen Vorteil auf dem Schlachtfeld“, betonten SBS.
Kräfte unbemannter Systeme trafen im Juni durchschnittlich alle 52 Sekunden ein russisches Ziel.
Wie berichtet wurden nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine zum heutigen Stand 1.409.630 (+1290 zum Vortag) Invasoren getötet und verletzt.
Die Streitkräfte der Ukraine zerstörten außerdem seit Beginn des Angriffskrieges 12.081 (+7) Kampfpanzer, 24.878 (+9) gepanzerte Kampffahrzeuge, 45.388 (+63) Artilleriesysteme, 1.916 (+3) Mehrfachraketenwerfer, 1.470 (+1) Luftabwehrsysteme, 436 (+0) Flugzeuge, 353 (+0) Hubschrauber, 116.106 (+462) Kraftfahrzeuge und Tanks mit Treib- und Schmierstoffen, 33 (+0) Schiffe/Boote, 2 (+0) U-Boote, 390.738 (+1628) operativ-taktische Drohnen, 4.385 (+0) spezielle Fahrzeuge, 1.821 (+6) Bodenrobotersysteme. 4.847 (+0) Marschflugkörper wurden abgeschossen.
Die Angaben werden ständig aktualisiert. Die Berechnung wird durch die hohe Intensität der Kampfhandlungen erschwert.