Gefährliche Funde - ukrainische Forensiker berichten von Granaten in den Leichen der von Russland übergebenen ukrainischen Soldaten

Während einer vorläufigen Leichenschau der Körper ukrainischer Soldaten, die von Russland übergeben wurden, entdeckten Forensiker mehrmals Granaten, sagte der stellvertretende Leiter der Ermittlungsbehörde der Nationalpolizei in der Region Kyrowohrad, Taras Tarasenko, in einem Interview mit der Ukrinform.  

„Nach der Rückgabe der Körper wird eine vorläufeige Leichenschau durchgeführt. Wir überprüfen in erster Linie, ob es da Gegenstände gibt, die eine Gefahr darstellen können. Es hat mehrere solche  Fälle gegeben. Wir entdeckten explosive Gegenstände, Granaten und ähnliches. Deswegen gehen wir immer  maximal vorsichtig vor“, so Tarasenko.

Parallel dazu suchen die Forensiker nach persönlichnen Sachen, die bei der Identifizierung einer Person helfen könnten- Handys, Bankenkarten, Erkennungsmarken. 

In der Regel werden Granaten in den Taschen gefunden. Im März dieses Jahres wurde in Tscherniwzi eine nicht detonierte Granate bei der Obduktion einer von Russland übergebenen Leiche entdeckt.   

Oft werden die sterblichen Überreste vermischt übergeben. Dies werde laut Tarasenko entweder während der Leichenschau oder aufgrund einer DNA- Analyse festgestellt.