Luftabwehr macht 50 Raketen und 582 Drohnen unschädlich

Die ukrainische Luftabwehr hat 50 Raketen und 582 Drohnen neutralisiert, womit die russischen Besatzer seit Sonntagabend, 14. Juni  das Gebiet der Ukraine angegriffen hatten.

Das geht aus einem Beitrag der ukrainischen Luftstreitkräfte auf Telegram-Kanal hervor, berichtet Ukrinform.

Ab 18:00 Uhr am Sonntag, 14. Mai starteten die Russen einen massiven kombinierten Angriff auf die Ukraine, bei dem sie Kampfdrohnen sowie verschiedene Arten von Luft- und Bodenraketen einsetzten.

Die Hauptrichtung des feindlichen Angriffs war die ukrainische Hauptstadt Kyjiw. Auch die Städte Dnipro und Charkiw wurden dem Raketenangriff ausgesetzt.

Die Besatzer griffen am Montag, 15. Mai mit sechs Hyperschallraketen Zirkon von der vorübergehend besetzten Halbinsel Krim aus, 34 ballistischen Iskander-M/S-400 Raketen aus den russischen Regionen Brjansk, Kursk, 30 Ka-101/Iskander-K-Marschflugkörpern aus den russischen Regionen Wologda, Kursk, mit 611 Kampdrohnen vom Typ Shahed, Gerbera, Italmas, Banderol das Gebiet der Ukraine an. Die Starts der Drohnen erfolgten aus den russischen Regionen Kursk, Orjol, Brjansk, Millerowo, Primorsko-Achtarsk, aus Tschauda auf der vorübergehend besetzten Halbinsel Krim.

Die Luftwaffe, Flugabwehrraketeneinheiten, mobile Kampfgruppen, Einheiten für unbemannte Systeme und elektronische Kriegsführung der Streitkräfte der Ukraine wehrten den feindlichen Luftangriff ab.

Vorläufigen Angaben zufolge hat die Luftabwehr 632 feindliche Luftziele, 50 Raketen und 582 Drohnen, abgeschossen/neutralisiert – Stand 08:00 Uhr, Montag, 15. Juni: fünf Hyperschallraketen Zirkon, 15 ballistische Iskander-M/S-400 Raketen, 30 Ka-101/Iskander-K-Marschflugkörpern, 582 Drohnen vom verschiedenen Typ.

An 42 Standorten wurden Treffer von 20 ballistischen Raketen und 27 Kampfdrohnen, an 12 weiteren Orten Trümmer abgeschossener Luftziele registriert.

In der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw ist die Zahl der Verletzten nach dem massiven russischen Angriff in der Nacht zum 15. Juni auf 30 gestiegen, vier Menschen sind ums Leben gekommen.