Nach Drohnenangriff brennt eines der größten russischen Chemiewerk

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In der Stadt Nowomoskowsk in der Region Tula der Russischen Föderation kam es in der Nacht zum 14. Juni infolge eines Drohnenangriffs zu einem Brand im Chemiewerk „Asot“.

Das meldet Ukrinform unter Berufung auf den Tekegram-Kanal ASTRA

Ein Video, auf dem Rauch und Flammen zu sehen sind, wurde ungefähr vier Kilometer vom Werk entfernt gefilmt. Außerdem wurde der Brand vom NASA-Satellitendienst FIRMS zur Überwachung von Temperaturanomalien erfasst.

Gouverneur des Region Tula, Dmitri Miljajew, erklärte, dass Teile einer Drohne „auf das Gelände eines Industrieunternehmens in Nowomoskowsk“ gefallen seien, ohne jedoch den Namen oder die Art des Betriebs genannt zu haben.

Unterdessen wurde einer OSINT-Analyse von ASTRA zufolge am Sonntagmorgen in der Stadt Rybinsk in der russischen Region Jaroslawl die föderale staatliche Anstalt (FGKU) „Kombinat ‚Temp‘“ der Rosreserve (Föderale Agentur für staatliche Reserven – Anm. d. Red.) angegriffen.

Über der Stadt steigt dichter Rauch auf. Gouverneur der Region, Michail Jewrajew, ordnete zudem an, den Verkehr in Richtung Moskau zu sperren.

Im Werk, das bereits Ende Dezember 2025 angegriffen wurde, wird unter anderem Treibstoff gelagert.

In der Nacht zum 13. Juni haben ukrainische Drohnen in der russischen Region Krasnodar ein Seeterminal in Brand gesetzt.