Selenskyj bestätigt Treffer der Flamingo-Raketen auf Militärwerk in Tscheboksary

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Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Treffer der Flamingo-Raketen auf das Militärwerk in Tscheboksary, das Komponente für Drohnen und Raketen an die russische Armee liefert, bei Telegram bestätigt.

„Wir setzen die ukrainischen weitreichenden Sanktionen gegen russische Militäreinrichtungen und die Ölindustrie fort. Insbesondere haben heute Nacht ukrainische FP-5 Flamingo-Raketen ein Werk in Tscheboksary, das die Besatzungsarmee mit Komponenten für Drohnen und Raketen beliefert, getroffen. Danke den ukrainischen Streitkräften für die Treffsicherheit!“, so Selenskyj.

Er berichtete außerdem, dass in der vergangenen Nacht die Ölraffinerie Kuibyschewsk in der Region Samara, mehr als 900 km von der Frontlinie entfernt, ebenfalls getroffen wurde.

Der ukrainische Präsident sprach den Soldaten der Kräfte unbemannter Systeme (SBS), dem Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) und dem Militärnachrichtendienst (HUR) seinen besonderen Dank aus.

Wie berichtet, wurden in der Nacht zum 10. Juni mindestens drei Objekte der russischen Energie- und Rüstungsindustrie angegriffen. Die OSINT-Analyse von ASTRA bestätigte den Angriff auf das Werk „WNIIR-Progres“ in Tscheboksary. Anwohner berichteten von mehreren Luftalarmen und verspäteten Meldungen der Behörden.

Der Telegram-Kanal veröffentlichte mehrere Videos vom Ort des Geschehens. Eines zeigt die ersten Sekunden nach dem Angriff auf das Verwaltungsgebäude der Anlage, ein zweites zeigt Rauch über demselben Gebäude aus einem anderen Winkel.