Sechs Tote, 33 Verletzte nach Raketen- und Drohnenangriff auf Dnipro
Sechs Menschen, darunter ein Rettungshelfer, wurden bei russischen Angriffen auf die Stadt Dnipro getötet, 33 weitere wurden verletzt, ließ der ukrainische Staatskatastrophenschutzdienst bei Telegram melden.
Der Feind griff Dnipro in der Nacht an. Während die Katastrophenschutzeinheiten im Einsatz waren, schlugen die Russen erneut zu und töteten einen Rettungshelfer.
Ein Betrieb, Garagen und Autos sowie zwei- und vierstöckige Mehrfamilienhäuser wurden teilweise zerstört.
Die Feuerwehr wurde beschädigt: Die Explosionswelle zerschmetterte Fensterscheiben im Gebäude.
Rettungskräfte löschten die ausgebrochenen Brände. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an. Es wird vermutet, dass sich Menschen unter den Trümmern des zerstörten vierstöckigen Gebäudes befinden.
Hundeführer und Psychologen des Katastrophenschutzdienstes sind vor Ort im Einsatz.
In Kamjanske brach infolge des Angriffs im zweiten Stock eines fünfstöckigen Wohnhauses ein Feuer aus. Ein Verwaltungsgebäude und ein einstöckiges Wohnhaus wurden ebenfalls beschädigt.
Wie der Leiter der regionalen Staatsverwaltung, Oleksandr Ganscha, mitteilte, griff der Feind fünf Landkreise der Region mit Raketen und Drohnen an.
In Dnipro wurden sechs Menschen getötet und 33 verletzt. Ein 22-jähriger Junge und eine 71-jährige Frau befinden sich in schwerem Zustand. 24 Personen, darunter ein 16-jähriger Junge und ein 13-jähriges Mädchen, wurden mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die übrigen werden zu Hause behandelt.