Raffinerie in Wolgograd stellt nach Drohnenangriff Betrieb ein

Die Raffinerie in Wolgograd, die der Gesellschaft Lukoil angehört, hat die Ölverarbeitung ab 29. Mai nach einem ukrainischen Drohnenangriff, der einen Brand und Sachschäden verursachte, eingestellt.

Wie Ukrinform berichtet, schreibt Reuters darüber unter Berufung auf Branchenkreise.

Den Quellen zufolge wurde die Rohöldestillationsanlage AVT-1, die 40 Prozent der Anlagenkapazität sichert, stillgelegt.

Auch andere Anlagen AVT-6 und AVT-5 wurden außer Betrieb gesetzt.

Im Jahr 2024 verarbeitete die Raffinerie in Wolgograd 13,5 Millionen Tonnen Rohöl, etwa 5 Prozent des Gesamtvolumens russischer Raffinerien.

Sie produzierte 6 Millionen Tonnen Dieselkraftstoff, 1,9 Millionen Tonnen Benzin und 700.000 Tonnen Heizöl.

Wie berichtet griffen die ukrainischen Verteidigungskräfte am 28. Mai und in der Nacht zum 29. Mai mehrere wichtige russische Einrichtungen sowohl auf russischem Territorium als auch in den Regionen Saporischschja, Charkiw, Donezk, Luhansk, Dnipropetrowsk und Sumy an. Unter den getroffenen Zielen war auch die Wolgograder Ölraffinerie. Auf dem Gelände des Unternehmens brach ein Feuer aus.