Budanow: Russland muss im Ukraine- Krieg die Latte immer niedriger legen
Russland könne seine ursprünglichen Ziele im Krieg gegen die Ukraine nicht erreichen und sei gezwungen, ihr Narrativ zu ändern. Derzeit bestehe die russische Führung darauf, dass die Ukraine keine Atomwaffen besitzen dürfe sowie auf den NATO- Beitritt verzichten solle, sagte der Leiter des Präsidialamtes, Kyrylo Budanow, beim Kyiv Stratcom Forum 2026.
„Die Zeit vergeht, und unter dem Einfluss der für sie [die Russen] unangenehmen Realität, mit der sie konfrontiert werden, müssen sie neue Antworten für ihre Gesellschaft finden. Und jedes Mal wird die Latte niedriger gelegt“, so Budanow.
Das Narrativ „Eroberung von Kyjiw innerhalb von drei Tagen“ habe sich demnach mit der Zeit in das Narrativ „Donbass um jeden Preis“ verwandelt.
Derzeit stelle die russische Führung neue Forderungen: die Ukraine dürfe über keine Atomwaffen verfügen und keinen militärischen Allianzen beitreten.
Sollte die Ukraine kein NATO- Mitglied werden, könne die russische Führung das als ihren Erfolg verkaufen, denn die anderen obengenannten Ziele unerreichbar blieben, so Budanow.
Foto: Militärverwaltung von Transkarpatien