Partisanen stecken in Brand Lokomotive in St. Petersburg
Agenten der Partisanenbewegung „Atesh“ setzten in St. Petersburg einen Öltransportzug in Brand und unterbrachen damit die Ölversorgung in der nordwestlichen Region Russlands.
Wie Ukrinform berichtet, meldete „Atesh“ das auf Telegram.
„Agenten unserer Bewegung haben in St. Petersburg eine erfolgreiche Operation durchgeführt: Durch die Brandstiftung ist ein Öltransportzug außer Betrieb gesetzt worden, der den Transport der Ölfrachten und die Versorgung der Industrie- und Energieinfrastruktur der Region sicherstellte“, heißt es in der Nachricht.
Wie die Partisanen betonten, steht die Logistik im Nordwesten Russlands unter ständigem Druck. Die Eisenbahninfrastruktur ist überlastet. Jede Störung an den Knotenpunkten führt zu Verzögerungen bei den Lieferungen von Treibstoff und Rohstoffen. Die Industrieunternehmen der Region sind direkt von diesen Lieferketten abhängig. Zudem liegt Ust-Luga, eines der wichtigsten Exportzentren für Öl und Erdölprodukte, in unmittelbarer Nähe.
„Jegliche Störungen im Transportsystem machen sich unmittelbar an der gesamten Branche bemerkbar: Fabriken erhalten keine Rohstoffe, Häfen keine Fracht, und die regionale Versorgung bricht zusammen“, betonten die Partisanen.