Selenskyj warnt vor Raketengriffen nach russischem Drohnenangriff
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor möglichen Raketenangriffen nach Wellen russischer Drohnenangriffe auf mehrere Regionen der Ukraine im Tagesverlauf am 13. Mai gewarnt.
Das teilte der Staatschef auf dem Telegram-Kanal unter Berufung auf Geheimdienstangaben mit, berichtet Ukrinform.
Ihm zufolge wurden Treffer in Transkarpatien, den Regionen Lwiw, Iwano-Frankiwsk, Riwne, Winnyzja, Tscherniwzi, Chmelnyzkyj, Dnipro, Kirowohrad, Saporischschja, Schytomyr, Kyjiw, Mykolajiw, Odessa, Sumy, Tscherkassy, Charkiw, Cherson gemeldet. Dutzende Menschen, darunter Kinder wurden verletzt. Leider seien sechs Menschen ums Leben gekommen. Präsident sprach Angehörigen der Todesopfer sein Beileid aus. Seit Tagesbeginn gäbe es mindestens 800 Angriffe russischer Drohnen. Die Attacke dauere an, im Luftraum des Landes seien weitere feindliche Drohnen zu verzeichnen, schrieb Selenskyj.
„Nach Angaben unseres Nachrichtendienstes sind nach all den Drohnenangriffen auch Raketenangriffe gegen die Ukraine durchaus möglich. Unsere Soldaten verteidigen die Ukraine, doch das offensichtliche Ziel Russlands ist es, die Luftabwehr zu überlasten und gerade in diesen Tagen so viel Leid und Schmerz wie möglich zu verursachen. Es ist wichtig, dass die Welt dazu nicht schweigt. Es ist wichtig, dass die wahren Absichten Russlands für die Staats- und Regierungschefs sowie die Länder offensichtlich sind. Es ist wichtig, echten Druck auf den russischen Aggressor auszuüben, damit dieser Terror ein Ende findet. Derzeit sind alle Dienste im Einsatz, um die Folgen der Treffer zu beseitigen. Bitte achten Sie auf den Luftalarm“, appellierte Selenskyj.
Die Russen starteten am 13. Mai den ganzen Tag über Wellen von „Shaheds“ gegen ukrainische Regionen, insbesondere gezielt gegen die Regionen, die den Grenzen der NATO-Staaten am nächsten liegen, betonte der ukrainische Präsident.
Erstes Foto: Präsidialamt