Antikorruptions-Behörden äußern Verdachtsmitteilung dem Ex- Präsidialamtsleiter Jermak
Ermittler des Nationalen Antikorruptionsbüros haben dem ehemaligen Leiter des Präsidialamts, Andrij Jermak, eine Verdachtsmitteilung geäußert, teilen die Pressedienste der Behörden mit.
„Das Nationale Antikorruptionsbüro und die Spezialisierte Antikorruptionsstaatanwaltschaft haben eine organisierte Gruppe aufgedeckt, die im Verdacht steht, Erträge in Höhe von 460 Millionen Griwna aus dem Bau von Immobilien nahe Kyjiw legalisiert zu haben“, hieß es.
Eine Verdachtsmitteilung sei demnach einem der Mitglieder dieser Gruppe - dem ehemaligen Leiter des Präsidialamts, Andrij Jermak, geäußert worden.
Die Mitglieder der organisierten Gruppe sollen einen Mechanismus des Einflusses auf strategisch wichtige staatliche Unternehmen, insbesondere die Atombehörde Energoatom erarbeitet haben.
Im Rahmen der Ermittlungen seien fünf von den sieben Tatverdächtigen festgenommen worden.
Zwei Tatverdächtige seien aus der Ukraine geflohen.
Foto: Jaroslaw Zhelesnjak, Telegram