Ukrainisches Militär dementiert Berichte über russische Infiltrationsversuche über den Boden des zerstörten Kachowka - Staudamms
Berichte über angebliche Versuche russischer Sabotagegruppen, über den Boden des zerstörten Kachowka- Staudamms in die Stadt Nikopol vorzudringen, entsprechen nicht der Wirklichkeit. Jedoch überwachen die ukrainischen Verteidigungskräfte die Lage und schließen die Gefahr von Sabotageakten nicht aus, sagte der Sprecher der Heeresgruppe Süd, Wladyslaw Woloschyn, gegenüber der Ukrinform.
Die Gegend rund um den zerstörten Kachowka - Staudamm sei demnach schwer passierbar wegen versumpfter Abschnitte, des dichten Schilfs, der Wasserreste sowie des Hauptlaufs des Dnipro-Flusses, der überwunden werden müsse.
Die engsten Abschnitte in der Nähe von Nikopol seien 250 bis 400 Meter breit.
Die ukrainischen Streitkräfte würden laut Woloschyn jedoch Sabotageakte nicht ausschließen und führten Luftaufklärung, insbesondere mithilfe von Drohnen durch.
Seinen Worten zufolge versuchen russische Truppen derzeit, Beobachtungsstellen auf dem Gelände des Kachowka- Staudamms nahe des AKW Saporischschja einzurichten.
Illustratives Foto: АрміяInform