Aktion vor der russischen Botschaft in Warschau erinnert an die von Russland getöteten ukrainischen Kinder
Am 9. Mai haben Aktivisten ein Hundert kleinerer und größerer Kreuze mit den Fotos ukrainischer Kinder, die vom russischen Aggressor in der Ukraine getötet wurden, vor der russischen Botschaft in Warschau aufgestellt.
Wie die Organisatoren der Aktion betonen, versuche Russland am 9. Mai erneut, sich als ein Land, das „den Faschismus besiegt hat“, zu präsentieren. Das Zeil der Aktion sei es, das wahre Gesicht Russlands, welches seit 2014 einen genozidalen Krieg gegen die Ukraine führe und welches den Faschismus wiederbelebt habe, zu zeigen.
„Russland ist ein Terrorstaat, der einen genozidalen krieg gegen die Ukraine führt, der Kriegsverbrechen begeht und der dafür zur Rechenschaft gezogen werden muss“, sagte Leiterin der Bürgerinitiative „Euromaidan- Warschau“ Natalija Pantschenko.
Nach offiziellen Angaben wurden seit Februar 2022 mehr als 700 ukrainische Kinder getötet und mehr als 3.000 weitere verletzt.
Pantschenko erinnerte daran, dass der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) einen Haftbefehl gegen den Kremlchef Putin wegen der illegalen Deportation ukrainischer Kinder erlassen hat.