Kenia meldet 19 gefallene Staatsbürger an ukrainischer Front

Der kenianische Außenminister Musalia Mudavadi gab vor dem Senatsausschuss bekannt, dass 19 von Russland illegal rekrutierte kenianische Staatsbürger im Krieg in der Ukraine gefallen sind und 32 vermisst werden.

Darüber berichtet Ukrinform unter Berufung auf Le Monde.

„Das Ministerium geht derzeit von 291 Kenianern aus, die Opfer illegaler Militärrekrutierung durch Russland geworden sind“, fügte Mudavadi hinzu.

Der kenianische Geheimdienst hatte seinerseits im Februar eine höhere Zahl genannt und geschätzt, dass mehr als 1.000 seiner Staatsbürger von Russland rekrutiert und an die Front in der Ukraine geschickt wurden.

Laut Mudavadi befinden sich zudem zwei Kenianer in ukrainischer Gefangenschaft.

Im März reiste der kenianische Minister nach Moskau, um sich mit russischen Diplomaten zu treffen und die Zwangsrekrutierung von Kenianern zu stoppen sowie die Rückführung der sich an der Front befindenden Kenianer zu ermöglichen.

Wie berichtet forderte Kenia Moskau auf, mit der Rekrutierung seiner Bürger für den Kampf an der Seite Russlands aufzuhören.