Sanktionsbeauftragter: Russlands Ölexporte innerhalb eines Monats um 1,8 Mio. Tonnen gesunken

Die russischen Ölexporte sind innerhalb eines Monats infolge der Sanktionen und Angriffe auf die wichtigen Ostseehäfen um 1.8 Millionen Tonnen Erdöl zurückgegangen, sagte der ukrainische Sanktionsbeauftragte  Wladyslaw Wlasjuk gegenüber der Ukrinform.   

Russland versuche derzeit, diese Verluste durch Exporte über andere Häfen zu kompensieren.    

 Nach den Angaben des Instituts für strategische Schwarzmeerforschungen seien die russischen Ölexporte im April nach den ukrainischen  Angriffen auf die Häfen Ust- Luga und Primorsk um 16,8%, was einem Umfang von 1,8 Millionen Tonnen entspricht, im Vergleich zum Vormonat gesunken. Dies sei eine direkte Auswirkung auf die wichtigste Exportinfrastruktur Russlands, so Wlasjuk. Vor diesem Hintergrund wolle Russland Öllieferungen über  Schwarzmeerhäfen steigern.

 „Das bedeutet, dass der Sanktionsdruck im Ganzen Wirkung zeigt und es ermöglicht, eine Senkung der russischen Ölexporte sicherzustellen“, betonte Wlasjuk.