Militär: Russen intensivieren Angriffe an der Südfront

Im April haben russische Truppen ihre Aktivitäten an der Südfront, insbesondere im Raum Olexandriwka und am Frontabschnitt im südlichen Dnipro - Delta intensiviert. Doch die meisten Angriffe werden bei Huljajpole gemeldet, sagte der Sprecher der Heeresgruppe Süd, Wladyslaw Woloschyn, gegenüber der Agentur Ukrinform.

„Im April ist die Zahl der Zusammenstöße um 3% gestiegen. Im März führte der Feind 942 Angriffe durch, im diesem Monat - 966“, so Woloschyn. 

Am Frontabschnitt im südlichen Dnipro- Delta wurden in diesem Monat 112 Gefechte gemeldet, im März waren es 19. Die meisten davon – mehr als 80 - fanden in der Nähe der Antoniwskyj Brücke sowie auf den Inseln Kruhlyk und Bilohrudyj statt.   

„Hier finden drei bis vier Angriffe am Tag statt, während im Märr es Tage gab, wo es überhaupt keine feindliche Aktivitäten gemeldet wurden“, so Woloschyn. 

Am Frontabschnitt Olexandriwka sei die Zahl der Zusammenstöße demnach fast um 50% gestiegen.  

„Heftige Kämpfe werden bei Beresowe, Slahoda, Olaxandrohrad und Jehoriwka geführt, wo unsere Einheiten Versuche der russischen Truppen, dort Fuß zu fassen, vereiteln“. An einigen Anschnitten  würden ukrainische Einheiten Gegenangriffe fortsetzten und die Kontrolle über früher verlorene Stellungen wiederherstellen.   

Nach seinen Angaben sind die Verluste der russischen Armee um 2% im Vergleich zum Vormonat  gestiegen. Zudem haben ukrainische Einheiten innerhalb eines Monats 3 750 Einheiten  der Waffen und Militärtechnik zerstört, darunter Panzer, Motorräder, Atrillerisysteme usw.