Raketenangriff auf Merefa: Zahl der Todesopfer steigt auf fünf
Durch den russischen Raketenangriff auf die Stadt Merefa in der Region Charkiw ist auf fünf gestiegen. Verletzt wurden 19 Menschen.
Dies teilte die Staatsanwaltschaft der Region Charkiw auf dem Telegram-Kanal mit, berichtet Ukrinform.
„Nach Angaben der Ermittlungsbehörden haben die Streitkräfte der Russischen Föderation am 4. Mai gegen 9:35 Uhr einen Raketenangriff auf die Stadt Merefa in der Region Charkiw verübt. Es wurde ein Treffer auf die Fahrbahn festgestellt. Drei Frauen und zwei Männer kamen ums Leben“, heißt es in der Mitteilung.
Wie die Sprecherin der regionalen Staatsanwaltschaft, Valeria Tschyrina, gegenüber der Agentur Ukrinform mitteilte, starben vier Menschen am Ort des Einschlags, und eine Schwerverletzte verstarb kurz darauf im Krankenhaus.
Weitere 19 Menschen wurden verletzt oder sind unter Stress.
Dem Leiter der regionalen Militärverwaltung Charkiw, Oleh Synjohubow, zufolge seien Männer im Alter von 50 und 63, und Frauen im Alter von 74, 41, 52 Jahren ums Leben gekommen.
Vier Verletzte wurden in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert, teilte Synehubow mit.
Durch den Angriff wurden Wohnhäuser, Nebengebäude, Geschäfte, ein Restaurant, eine Autowerkstatt sowie Fahrzeuge beschädigt.
Nach vorläufigen Angaben der Strafverfolgungsbehörden setzten die russischen Streitkräfte eine ballistische Rakete vom Typ „Iskander“ ein. Es wurde eine vorgerichtliche Untersuchung wegen der Begehung eines Kriegsverbrechens eingeleitet, das den Tod von Menschen zur Folge hatte (Abs. 2 Art. 438 des Strafgesetzbuchs).