Selenskyj: Wir haben Dokumente, die belegen, dass Russland unsere Abkommen mit Partnern im Rahmen Drone Deals sabotieren will

Die Ukraine hat russische Dokumente erhalten, die die Richtungen Russlands gegenüber Kontakten mit Partnern im Rahmen der Drohnenabkommen festlegen.

Wie Ukrinform berichtet, gab das Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Facebook basierend auf den Ergebnissen des Berichts des Chefs des ukrainischen Auslandsnachrichtendienstes, Oleh Luhowskyj, bekannt.

Dem ukrainischen Staatsoberhaupt zufolge wurden aktualisierte Zahlen zu den russischen Exportverlusten wegen der ukrainischen weitreichenden Sanktionen registriert: Hafen Primorsk – minus 13 Prozent der Umschlagsmenge, Noworossijsk – minus 38 Prozent, Ust-Luga – minus 43 Prozent.

„Wir gehen davon aus, dass solche internen russischen Daten zu niedrig angesetzt werden können. Wir werden unsererseits die Operation zur Reduzierung der russischen Öleinnahmen und Exportmengen fortsetzen“, betonte der Präsident.

Selenskyj merkte weiter an: „Wir haben russische Dokumente erhalten, die die Richtungen Russlands gegenüber unseren Kontakten mit Partnern im Rahmen der Drohnenabkommen festlegen.“

Die russische politische Führung habe die Möglichkeit der Ukraine, zusätzliche Investitionen zu erhalten, bereits als eine der größten Herausforderungen bestimmt. Und die Entziehung der Ukraine des Zugangs zu Investitionen und die Vereitelung der bilateralen Abkommen zur Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Waffenproduktion habe Russland als außenpolitische Priorität festgelegt. Russlands besondere Bemühungen in diesem Kontext werden auf die Bekämpfung der ukrainischen Kooperation im Nahen Osten und am Golf gerichtet werden, erklärte der Staatschef.

„Der dritte Aspekt ist, die russischen Kontingente in afrikanischen Ländern sind in letzter Zeit um weitere 8.000 Personen verstärkt worden. Russland versucht, in jedem Land, in dem es präsent ist, den Einsatz von Drohnen durch Lieferungen, Produktion vor Ort und Ausbildung einzuführen. Unserer Einschätzung nach kann die Ausweitung dieser militärischen Aktivitäten Russlands leider unweigerlich zur Modernisierung und Stärkung terroristischer Organisationen, zu grenzüberschreitender Kriminalität und zu Instabilität in migrationskritischen Regionen der Welt führen. Es ist wichtig, diesem gemeinsam entgegenzuwirken – wir werden uns mit unseren Partnern abstimmen“, so Selenskyj.

Wie berichtet erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass ukrainische Langstreckenwaffen Ziele in einer Entfernung von über 1.500 Kilometern treffen können und die Ukraine die Reichweite weiter ausbauen werde.

Foto: Präsidialamt