Drohnen attackieren erneut Ölraffinerie in Tuapse

Fotos, video

In der Nacht zum Dienstag griffen Drohnen erneut die Ölraffinerie in Tuapse (Region Krasnodar, Russland) an und verursachten einen Brand im Tanklager.

Wie Ukrinform berichtet, meldete das der russische BBC-Dienst.

Der operative Stab der Region Krasnodar bestätigte den erneuten Brand infolge des Drohnenangriffs auf die Raffinerie.

Es wird dort behauptet, dass das Feuer durch herabgefallene Trümmerteile der Drohnen ausgelöst wurde. Bei dem Drohnenangriff habe es keine Verletzten gegeben.

Früh in der Nacht gab Rosawiazija die Schließung der Flughäfen Sotschi, Gelendschik und Krasnodar bekannt. Russische Überwachungs-Telegramkanäle meldeten einen Luftalarm in Tuapse und Umgebung.

Laut einer OSINT-Analyse von Astra sind erst vier Tage seit der vollständigen Löschung des Großbrandes am Seeterminal der Raffinerie in Tuapse nach den Vorangriffen vergangen.

In der Nacht zum 28. April meldeten Anwohner von Tuapse zahlreiche Explosionen und einen neuen Brand in der Raffinerie.

Vorläufigen Informationen zufolge wurde das Tanklager neben der Anlage ELOU-AVT-12 angegriffen.

Videoaufnahmen von städtischen Kameras zeigen einen Großbrand in Tuapse nach dem nächtlichen Angriff auf die Raffinerie.

Das russische Verteidigungsministerium meldete den angeblichen Abschuss von 186 Drohnen zwischen Montag, 22:00 Uhr Ortszeit, und Dienstag, 7:00 Uhr Ortszeit.

Das Verteidigungsministerium des Aggressorlandes behauptet, die Drohnen seien über den Regionen Astrachan, Wolgograd, Rostow und Kursk sowie der Region Krasnodar und über der vorübergehend besetzten Krim, dem Schwarzen und dem Asowschen Meer abgeschossen worden.

Wie berichtet brach in der Nacht zum 20. April infolge eines nächtlichen Drohnenangriffs ein Großbrand im Tanklager der Raffinerie in Tuapse (Region Krasnodar, Russland) aus.

Die Raffinerie in Tuapse war bereits am 16. April Ziel eines Drohnenangriffs gewesen; ihre Zerstörung wurde vom Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bestätigt.