Selenskyj dementiert russische Behauptungen über vollständige Kontrolle über die Region Luhansk
Russische Behauptungen über die Eroberung von mehr als 700 Kilometern des ukrainischen Territoriums sowie über vollständige Kontrolle über die Region Luhansk entsprechen nicht der Wirklichkeit, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor der Presse in Kyjiw.
Trotz der schwierigen Lage an der Front und intensiver Kämpfe hätten die ukrainischen Streitkräfte seit Jahresbeginn mehr Territorium befreit, als die russischen Angreifer erobern konnten.
„Deswegen verliert die Ukraine den Krieg nicht. In den letzten10 Monaten befinden wir uns in der stabilsten Form, so Selenskyj.
Russland verfüge nicht über genug Kräfte für großangelegte Offensiven, insbesondere vom russischen Staatsgebiet in Richtung der Region Sumy. Die russische Armee erleide laut dem Präsidenten große Verluste - 30 bis 35 Tausend Soldaten im Schnitt monatlich seit Jahresbeginn.
Der russische Generalstabschef Walerij Gerassimow erklärte zuvor, die russische Armee habe die ostukrainische Region Luhansk vollständig eingenommen.
Foto: Präsidialamt