Zahl der Opfer des Terroranschlags im Holossijiwskyj-Bezirk von Kyjiw steigt auf sieben – Klitschko
Die Zahl der Todesopfer nach der Schießerei im Stadtteil Holossijiwskyj von Kyjiw am 18. April sei auf sieben gestiegen.
Das teilte der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Vitali Klitschko, auf dem Telegram-Kanal mit, berichtet Ukrinform.
Ein Mann, der im Stadtteil Holossijiwskyj von einem Schützen verletzt worden war, sei Klitschko zufolge im Krankenhaus verstorben.
„Die Ärzte haben um sein Leben gekämpft, aber leider konnten sie ihn nicht retten“, betonte Klitschko.
Derzeit befinden sich sieben Verletzte in den Krankenhäusern der Hauptstadt, darunter ein Kind. Vier Erwachsene liegen auf der Intensivstation. Zwei befinden sich in der Abteilung für Mehrfachverletzungen (Polytrauma). Alle erhalten von den Ärzten die erforderliche medizinische Versorgung.
Am 18. April eröffnete ein Unbekannter im Stadtteil Holossijiwskyj von Kyjiw das Feuer auf Menschen.
Danach nahm er in einen Supermarkt im Stadtteil Demijiwka Geiseln. Man versuchte, Kontakt mit dem Angreifer aufzunehmen. Er eröffnete bei dem Versuch, ihn festzunehmen, das Feuer auf Polizisten. Anschließend wurde er bei einem Polizeieinsatz erschossen.
Beim Terroranschlag sind sechs Menschen ums Leben gekommen, 15 weitere erlitten Verletzungen.
Die Generalstaatsanwaltschaft teilte mit, dass es sich bei dem Schützen um einen 58-Jährigen, in Moskau geboren, handelte.
Nach Angaben des Innenministeriums war der Täter mit einem Karabinergewehr bewaffnet, das legal registriert war.