Wärmekraftwerk Tschernihiw fällt nach russischem Angriff aus – in der Stadt kein Warmwasser
In der Stadt Tschernihiw ist das für die Region wichtige Wärmekraftwerk infolge russischer Angriffe mit Kampfdrohnen ausgefallen, teilt der Pressedienst des Tschernihiwer Stadtrates auf Telegram mit.
Die kritische Infrastruktur der Stadt sei demzufolge erneut gezielt angegriffen worden. Die Warmwasserversorgung sei vorübergehend unterbrochen worden.
Am Vortag habe die russische Armee die Region Tschernihiw 58- mal attackiert. Es habe insgesamt 92 Explosionen gegeben, wie der Leiter der regionalen Militärverwalеung, Wjatscheslaw Tschaus, mitteilte.
In der Nacht wurde die Stadt mit Dutzenden Drohnen attackiert. Laut Tschaus haben die Russen seit Beginn der Woche ihre Drohnenangriffe verstärkt. „Alleine innerhalb von vier Tagen- von Montag bis Donnerstag wurde der Luftalarm in Tschernihiw 25- mal ausgelöst. Der hat mehr als 30 Stunden gedauert“; so Tschaus.
In der Ortschaft Semeniwka wurde ein Verwaltungsgebäude, welches durch vorherige Angriffe fast komplett zerstört wurde, mit einer Drohne vom Typ „Molnija“ angegriffen. In einem Dorf nahe Tschernihiw hat eine Drohne vom Typ „Geran“ auf einem Hof explodiert. Ein Wohnhaus und ein Auto wurden beschädigt.
Foto: Stadtrat von Tschernihiw