Drohnenangriff auf ziviles Schiff und Hafeninfrastruktur in Region Odessa

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In der Nacht zum 14. April griffen russische Drohnen zivile Einrichtungen und Hafeninfrastruktur im Süden der Region Odessa an.

Dies gab der Leiter der regionalen Staatsverwaltung von Odessa, Oleh Kiper, via Telegram bekannt.

Seinen Angaben zufolge griff der Feind in der Nacht die zivile Infrastruktur und Hafeninfrastruktur im Süden der Region Odessa massiv mit Drohnen an.

Im Hafen von Ismajil wurden ein ziviles Schiff unter panamaischer Flagge, ein Liegeplatz, ein Lastkahn und Hafenausrüstung beschädigt.

Durch die Treffer wurde eine Kfz-Werkstatt mit anschließendem Brand zerstört. Auch zwei Reisebusse und sieben Pkw wurden zerstört.

Die Dächer von sechs Privathäusern wurden beschädigt. Auch ein Krankenwagen wurde beschädigt.

Es gab keine Toten oder Verletzten, betonte Kiper und fügte hinzu, dass Rettungs- und Versorgungsdienste vor Ort im Einsatz seien und die Aufräumarbeiten andauern.

Laut Angaben der ukrainischen Seestreitkräfte griffen russische Truppen mit Kampfdrohnen das zivile Schiff „Lady Maris“ an, das sich auf dem Weg zum Hafen von Tschornomorsk befand, um ukrainischen Mais zu laden. Bei dem Angriff entstand ein Brand. Die Besatzung blieb unverletzt.

Ein Boot der ukrainischen Marine traf umgehend am Angriffsort ein, um Hilfe zu leisten.

„Die Russische Föderation schafft weiterhin eine Bedrohung für die Schifffahrt im Schwarzen Meer und untergräbt die globale Ernährungssicherheit“, so die Seestreitkräfte.