Der Feind will Kupjansk von Norden her angreifen

In Kupjansk selbst sei die Lage derzeit relativ ruhig, doch in der Umgebung der Stadt hätten russische Truppen ihre aktiven Angriffsoperationen wieder aufgenommen, um die ukrainischen Streitkräfte zurückzudrängen und in die Stadt vorzudringen.

Das sagte der Sprecher der Truppengruppierung der Vereinigten Kräfte, Wiktor Trehubow, in einem Fernsehsender, meldet Ukrinform.  

„Die Umgebung von Kupjansk ist derzeit sehr heftigen Angriffen des Feindes ausgesetzt“, betonte er.

Die Russen hätten dem Sprecher zufolge ihre Offensive aus östlicher Richtung wieder aufgenommen, um die Verteidigungskräfte vom linken Ufer des Flusses Oskol zu verdrängen und von Norden her in die Stadt vorzudringen.

Sie greifen dort stets an. Sie geben ihre Pläne nicht auf, Kupjansk einzunehmen. Sie erlitten große Niederlage, machte eine Pause und nun greifen sie wieder an, teilte Trehubow mit.

Im Bereich Kupjansk griff der Feind am 12. April drei Mal bei den Siedlungen Petropawliwka, Podoly und Richtung  Sahrysowe an.